Der betriebliche (organisatorische) Brandschutz stellt neben baulichen und anlagentechnischen Brandschutzmaßnahmen ein weiteres wichtiges Instrument im vorbeugenden Brandschutz dar.

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Die Wirksamkeit technischer Maßnahmen ist im Wesentlichen abhängig vom Verhalten der Nutzer. So ist ein Feuerschutzabschluss vollkommen unwirksam, wenn er durch einen Holzkeil offengehalten wird, ein gekennzeichneter Notausgang unbrauchbar, wenn er verriegelt oder zugestellt ist, ein Feuerlöscher nutzlos, wenn niemand in seinen Gebrauch eingewiesen wurde. Die Notwendigkeit organisatorischer Maßnahmen ergibt sich aus Sonderbauvorschriften und dem Arbeitsschutzgesetz mit seinen untergeordneten Richtlinien, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften (s.a. BGV A1 “Grundsätze der Prävention”). Typische organisatorische Maßnahmen sind: Berufen eines Brandschutzbeauftragten oder mehrerer Selbsthilfekräfte Erstellen und Einführen einer Brandschutzordnung Unterweisen von Mitarbeitern im sicheren Umgang mit Betriebsmitteln und leicht entzündbaren Stoffen, Formulieren von entsprechenden Betriebsanweisungen Durchführen von Räumungs-/Evakuierungsübungen Unterweisung im richtigen Umgang mit Feuerlöschern Kennzeichnung von Rettungswegen Erstellen und Pflegen von Flucht- und Rettungsplänen, Feuerwehrplänen und Melderlaufkarten Die Wahl geeigneter Mittel ist von diversen Faktoren abhängig. Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Gemeinsam mit Ihnen untersuchen wir, welche betrieblichen Maßnahmen zwingend notwendig sind und welche Maßnahmen ergänzend getroffen werden sollten, um ein vernünftiges Sicherheitsniveau gewährleisten zu können. BRANTEC. Ihre Experten für Brandschutz